Zukunft Beschäftigtenwohnen – Unternehmen als Schlüsselakteure?

Die Wohnungsfrage ist längst zur Fachkräftefrage geworden. Steigende Mieten und ein sinkendes Wohnungsangebot in den Großstädten erschweren es Unternehmen zunehmend, dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen. Um diese Problemlage zu diskutieren und mögliche Lösungswege aufzuzeigen, hat die IHK Berlin die Veranstaltungsreihe „Zukunft Beschäftigtenwohnen?!“ ins Leben gerufen. Dr. Brauckmann war für das Moses Mendelssohn Institut bei dem Termin am 11. Februar in den Räumlichkeiten der IHK Berlin zugegen und konnte eine Reihe neuer Anregungen mitnehmen.
Nach einer Begrüßung durch Manja Schreiner (IHK Berlin) und Rolf Bösinger (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) folgten aufschlussreiche Impulsvorträge von Leon Kesselhut, Dr. Peter Diedrich, Markus Klima, Angela Suchanka-Ostmann und Dieter Mießen. Die abschließende Podiumsdiskussion mit Tanja Schirmann-Remhof, Dirk Böttcher von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, sowie dem BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V. wurde von Sofie Geisel (DIHK GmbH) moderiert.
In der Diskussionsrunde zeigte sich: Unternehmen profitieren von bezahlbarem Wohnraum für ihre Mitarbeitenden. Und es gibt eine ganze Reihe an spannenden ersten Ansätzen, wie sie zur Lösung der Wohnungsfrage in den Städten beitragen könnten. Zukünftig wird daher die Frage nach der Investitionsbereitschaft in den Mittelpunkt rücken. Welche Anreize und Rahmenbedingungen braucht es, um Unternehmen verstärkt als Investoren für Beschäftigtenwohnen zu gewinnen? Ein hochaktuelles Thema, mit dem sich die Wohnungsforschung und das Moses Mendelssohn Institut noch lange beschäftigen werden.