Moses Mendelssohn Institut

Zu den Forschungsschwerpunkten des in Berlin und Hamburg ansässigen Moses Mendelssohn Instituts zählen multiperspektivische Analysen insbesondere aus den Bereichen der Stadt- und Regionalentwicklung, der Baugeschichte und des Denkmalschutzes sowie der Tourismus- und Verkehrswissenschaften.

Im Fokus stehen die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels sowohl auf die Immobilienmärkte als auch auf das bauhistorische Erbe und die Erinnerungskultur.

Zu den Auftragsgebern des Instituts gehören privatwirtschaftliche Immobilienunternehmen, Investoren und Finanzinstitute ebenso wie öffentliche Einrichtungen sowie Stiftungen.

Marktanalyse

Welche Auswirkungen hat der Demographische Wandel auf den Bedarf an altersgerechten Wohnungen?

Wie verändern sich der Tourismus und das Beherbergungsgewerbe durch eine gestiegene internationale Mobilität sowie neue Unterbringungsmöglichkeiten?

Auf welche Weise können die Wohnbedürfnisse von Menschen mit limitierten Wohnkostenbudgets befriedigt werden?

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise und welche Zukunftspotentiale haben bestimmte Angebotskonzepte und -lagen?

Was wünschen sich spezifische Zielgruppen bezüglich ihrer Wohnsituation und wie können diese Wünsche budgetorientiert realisiert werden?

Welche Chancen und Risiken bergen unterschiedliche Immobilienkonzepte und welche Renditewirkungen erscheinen realistisch?

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Moses Mendelssohn Instituts. Die Ergebnisse fließen in Studien für interne oder externe Zwecke, Vorträge oder Publikationen in Fachzeitschriten ein.

Standortanalyse

Neben allgemeinen Markteinschätzungen sind vor allem konkrete Einschätzungen der Mirkolage entscheidend für erfolgreiche Immobilienprojekte.

Das Moses Mendelssohn Institut ist spezialisiert auf GIS-gestützte Nahraumanalysen. Bei den Vor-Ort-Begehungen werden sowohl objektive Kriterien, wie fußläufige Erreichbarkeiten und Infrastrukturausstattung gemessen, als auch subjektive Faktoren, die eine Lage für die Zielgruppe attraktiv oder weniger attraktiv erscheinen lassen.

Neben der heutigen Situation soll vor allem das zukünftige Entwicklungspotential eines Standortes reflektiert werden.

Historisches Erbe

Bauliche Relikte und andere Spuren historischer Ereignisse sind als Kulturlandschaft ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur. Die Geschichte eines Ortes beziehungsweise der „Genius Loci“ sollte Einfluss auf die heutige Nutzung haben. Dabei geht es nicht allein um die Erhaltung konkreter Relikte, sondern vor allem um die Herstellung von „Zugänglichkeit“ im Sinne einer wissenschaftlichen und didaktischen Aufbereitung verortbarer Geschichte.